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Gesundheit der Katze - PKD


INFOBLATT PKD-Polycystic Kidney Disease

(zusammengestellt aus diversen Internet-Quellen)

Wichtige Hinweise zum Thema PKD-Polycystic Kidney Disease, erblich bedingte Nierenerkrankung bei Perserkatzen und Mischrassen (z.B. BKH, EKH, und Exotic), für alle Züchter.


PKD wird voraussichtlich ab Januar zu den Qualzuchten gehören und somit auch bei Bekannt werden strafrechtlich verfolgt.

Demnächst werden zu diesem Gesetz noch verschiedene Nachträge in Kraft treten.

PKD ist nicht ansteckend oder außerhalb der Fortpflanzung übertragbar. PKD kann nur vererbt werden und zwar nur autosomal dominant.

PKD ist unheilbar. Ein Tier bei dem PKD festgestellt wurde kann aber, je nachdem wie stark es erkrankt ist, ein hohes Alter erreichen. Tiere die an PKD erkrankt sind sollten sofort aus der Zucht genommen werden und, um Nachwuchs zu verhindern, kastriert werden.

PKD kann ab dem 10. Monat mit einer Sicherheit von ca. 98% diagnostiziert werden. Fragen Sie ihren Verein, wie man gegen die PKD vorgehen will. Lassen Sie auf jeden Fall ihre Katzen untersuchen und eindeutig kennzeichnen. Ihr Verein kann Ihnen auch bei der Suche nach einem entsprechend qualifizierten Arzt helfen.


Ab sofort ist beim HKC e.V. nur noch ein DNA Test als Nachweis einer nicht vorliegenden Erkrankung an PKD zulässig!


Die Labore Laboklin in Bad Kissingen und Biofocus in Recklinghausen führen den DNA Test durch. Vordrucke für den Test können direkt hier herunter geladen werden.


PKD-Polycystic Kidney Disease, erblich bedingte Nierenerkrankung bei Perserkatzen und anderen Katzenrassen


David S.Biller, DVM, DACVR

(Associate Professor and Head of Radiology, Department of Clinical Sciences College of Veterinary Medicine, Kansas State University)


Polycystic Kidney Disease ist eine vererbbare Nierenkrankheit die in Perserkatzen entdeckt wurde. Ober die Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) wurde vereinzelt seit 1967 in der Literatur berichtet, aber richtige Studien zu dieser Nierenerkrankung begannen erst 1990. Eine betroffene 6 Jahre alte weibliche Perserkatze wurde mit vergrößerten Nieren und Symptomen von Nierenversagen an die Staatl. Universitätshochschule Ohio überwiesen. Die Diagnose lautete letztendlich PKD. Mit den Nachkommen dieser Katze wurde eine Kolonie gegründet und die Forschung über den Krankheitsverlauf konnte beginnen.

Was bewirkt diese Krankheit bei Katzen?

PKD ist eine Krankheit die im fortgeschrittenen Alter sichtbar wird. Zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr treten vergrößerte Nieren und Nierenfunktionsstörungen auf. (Durchschnittsalter 7 Jahre). Dieser Zustand ist erblich bedingt und die Zysten sind von Geburt an vorhanden - sind aber bei jüngeren Tieren kleiner. Die Größe der Zysten kann zwischen 1 mm und mehr als 1 cm variieren. Ältere Katzen haben zahlreichere und größere Zysten. Probleme entstehen wenn diese Zysten anfangen zu wachsen, zunehmend die Nieren vergrößern und dadurch die Nierenfunktion beeinträchtigt und reduziert wird. Das Ende bedeutet Nierenversagen. Einige der klinischen Anzeichen sind Depressionen, fehlender oder reduzierter Appetit, übermäßiger Durst, übermäßige Urinabgabe und Gewichtsverlust. Ein auffallender Unterschied, wann und wie schnell die einzelnen Katzen erliegen, besteht darin wie schnell die Krankheit bei den einzelnen Tieren fortschreitet. Es besteht aber die Möglichkeit, daß sich die Krankheit spät im Leben der Katze entwickelt, so daß die Katze aus anderen Gründen stirbt bevor die Nieren versagen. Wie auch immer, wenn die Zysten anfangen zu wachsen und dadurch Probleme verursachen ist am Ende ein Nierenversagen sicher. Einige Zysten wurden auch in anderen Organen wie der Leber und der Gebärmutter gefunden.

Wie ist PKD zu diagnostizieren?

PKD ist mit einem Ultraschallgerät sehr einfach zu diagnostizieren und somit kann man die Krankheit in einem sehr frühem Stadium erkennen. Dies erfordert lediglich das Abrasieren eines kleinen Streifens Haare am Unterleib und ein wenig Zeit zum Erkennen möglicher Zysten. Mit der richtigen Ausrüstung und einem erfahren Arzt/Personal kann dies schon im Alter von 8 Wochen erfolgen. Normalerweise ist es so: je älter die Katze, um so größer die Zysten, und um so einfacher sind diese zu entdecken. Wenn die Katze annähernd 10 Monate alt ist, sind Ultraschalldiagnosen bis zu 98% sicher.

Es sollte mit einem Ultraschallgerät von ca. 7,5 MHz und 256 Graustufen geschallt werden. Erkundigen Sie sich vorher in Ihrer Tierklinik ob ein geeignetes Gerät vorhanden ist und ein Arzt, der sich mit Ultraschall und dem Krankheitsbild sehr gut auskennt.

Wie bekommt eine Katze PKD?

PKD ist keine ansteckende Krankheit. Dr. David Biller von der Staatl. Universität in Kansas hat kürzlich Studien fertiggestellt und die Ergebnisse veröffentlicht. Diese zeigen, daß PKD ein Autosomal Dominantes Erbmerkmal ist. Die veröffentlichten Resultate sind im "Journal of Heredity" 1996;87:1-5 zu finden. Ein kleiner Rückblick in die Genetik: ein "autosomal dominantes" Gen ist, wenn es sich zeigt, sobald es vorhanden ist - sogar wenn es nur von einem Elternteil vererbt wurde.

Wie ist die Behandlung für diese Krankheit?

Es gibt keine spezielle Behandlung bei dieser Krankheit. Die Behandlung ist ähnlich der Behandlungen von chronischem Nierenversagen aufgrund anderer Ursachen. Die Behandlung beinhaltet eingeschränkte Protein reduzierte Diät, doch unter Verwendung eines biologisch hochwertigen Proteins, diätgemäße Phosphor-Beschränkung, immer verfügbares frisches Wasser, Gebrauch von Phosphatbindern und falls notwendig die Behandlung von Anämie. Es muß noch viel mehr Arbeit in die Polyzystische Nierenerkrankung der Katzen investiert werden, um die zugrundliegenden Ursachen zu verstehen und wirksame Behandlungsmethoden zu finden.

Wie bringt ein Züchter PKD aus seiner Zucht?

PKD ist das Ergebnis eines "autosomal dominanten" Gens, und es ist daher relativ einfach aufzuspüren und auszuschließen. Alle zur Zucht verwendeten Katzen sollten mit Ultraschall untersucht werden um vorhandene Nierenzysten zu erkennen. Es dauert nur einige Minuten mit keiner oder einer kleinen Narkose. Wenn ein positives Ergebnis vorliegt und es möglich ist, dann lassen Sie die Elterntiere testen. Der einfachste Weg diese Krankheit auszuschließen, ist die positiven Tiere zu kastrieren.



Reprinted with permission, Cat Fanciers'Almanac, Volume 14, Number 10, February 1998

(... ) Herr Dr. Biller hat jetzt bekanntgegeben, daß er zur Zeit mit den Studien von anderen Katzenrassen beginnt. Gewissenhafte Züchter sollten aber vielleicht auch schon jetzt Ihre Zuchttiere testen lassen.



Quelle: lnternet/PKD-Interessengemeinschaft

Anschi Höfler/Dream of Glory Persians und Ulrike Knüppel/Fairy-tale's Persians




"Ergänzung aus Erläuterung zu § 1 1 b (Tierschutzgesetz) in der aktuellen Fassung:


Nach § 1 1 B ist es verboten, Wirbeltiere zu züchten, wenn der Züchter damit rechnen muß, daß bei der Nachzucht auf Grund vererbter Merkmale Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten.

Folgende Katzenrassen sollen beobachtet und mit nachstehenden Maßnahmen vom Gesetzgeber belegt werden:

  • PKD Polycistic Kidney Disease (PKD)
  • Perser und alle damit verbundenen Weiterzuchten (Exotic Shorthair, British Shorthair, EKH und andere, die in Kürze im Gesetz benannt werden, müssen gechipt sein und ein PKD-negatives Gutachten nachweisen." (... )



Quelle: Homepage des Bavarian CFA/Internet

Bei diesen Rassen dürfen die Vereine in naher Zukunft ansonsten keine Stammbäume mehr ausstellen!!!

Ein interessanter Artikel zu diesem Thema befindet sich auch in der Ausgabe von 2/98 "Katzen extra", erhältlich überall im Zeitschriftenhandel!

Zukünftige Katzenbesitzer sollten im eigenen Interesse darauf bestehen, daß der Züchter die PKD-Freiheit seiner Zuchttiere (und dementsprechend des Katzennachwuchses) nachweist.



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