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Alles über Katzen


Die Kastration

von Susan Gonscherowski

Katzen vermehren sich sehr schnell: in 2 bis 3 Jahren kann ein Katzenpärchen mehr als 300 Nachkommen hervorbringen, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden!

Heute gibt es bedauerlicherweise viel mehr Katzen als private Haushalte, die zu ihrer Aufnahme bereit wären. Die Kastration ist die beste Methode zur Bekämpfung der Katzenüberpopulation. Dadurch reduziert sich einerseits die Aggressivität und erhöht sich andererseits die Lebenserwartung der Katzen im Vergleich zu unkastrierten Artgenossen.




Vorteile der Kastration

Die Kastration bietet sowohl der Katze als auch dem Katzenhalter bedeutende Vorteile.

Verhaltensverbesserungen

Unkastrierte Kater und rollige Katzen kennzeichnen ihr Territoium durch intensiv riechende Harnmarkierungen. Diese Verhalten verschwindet im allgemeinen nach der Kastration, genauso wie das für den Halter unangenehme Miauen während der Rolligkeit der Katzen.

Die kastrierte Katze wird häuslicher und weniger agressiv gegenüber anderen Katzen wie auch ihren Besitzern. Sie zeigt eine geringere Bereitschaft zum Streunen und bevorzugt die Nähe ihrer Besitzer.

Erhöhte Lebenserwartung

Die Lebenserwartung einer kastrierten Katze ist höher als die eines unkastrierten Artgenossen (18 bis 20 Jahre gegen 6 bis 10 Jahre). Mehrere gründe sind dafür ausschlaggebend:

  • Da eine kastrierte Katze weniger zum Streunen neigt, ist die Verletzungsgefahr durch Bisse und Krallenhiebe im Kampf mit anderen Katzen aus der Nachbarschaft geringer. Das Risiko, beim Streunen von einem Auto überfahren zu werden, ist ebenfalls geringer.
  • Die selteneren Kontakte der Katze zu Artgenossen grenzen das Übertragungsrisiko ansteckender Krankheiten ein.
  • Infektionen der Gebärmutter und Tumore des Gesäuges, die bei fortpflanzungsfähigen Katzen häufig vorkommen, sind bei kastrierten Katzen die Ausnahme.

Die Kastration ist ein einfacher chirurgischer Eingriff und kann die Lebenserwartung der Katze verdoppeln und macht sie zu einem noch angenehmeren und liebenswerteren Haustier!




Wie kastriert man Katzen?


Im normalen Sprachgebrauch wird der Ausdruck "kastrierte Katze" für jedes Tier benutzt, dessen Fortpflanzungsfähigkeit mit Hilfe einer Operation unterbunden wurde; und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein männliches oder um ein weibliches Tier handelt.

Bei der Katze

  • die zeitlich begrenzte Sterilisation: Sie wird mit Hilfe einer empfängnisverhütenden hormonellen Behandlung durchgeführt, die regelmäßig wiederholt werden muß.
  • die endgültige Kastration dank eines einfachen chirurgischen Eingriffs: Mann läßt eine sogenannte "Ovariektomie" durchführen, d.h., die Eierstöcke (Ovarien) werden vollständig entfernt. Diese operative Methode ist einer Hormonbehandlung vorzuziehen, da sie sicherer und praktikabler ist und zudem ein geringeres Gesundheitsrisiko für die Katze darstellt.

Beim Kater

  • Bei der Kastration eines Katers werden beide Hoden vollständig entfernt.

Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin wird Sie qualifiziert über die richtige Kastrationsmethode, die die individuellen Lebensumstände Ihrer Katze ausreichend berücksichtigt, beraten.




Übergewicht - ein Risiko für die kastrierte Katze


Nach der Kastration werden keine Sexualhormone mehr ausgeschüttet. Die Katze neigt dazu, mehr zu fressen und die aufgenommene Nahrung besser zu verwerten!

Am kritischsten sind die die ersten zwei Monate nach der Kastration. Der Energiebedarf der Katze ist nun im Vergleich zur Zeit vor der Operation reduzirt, ihr Appetit aber immer noch sehr groß. Wenn die aufgenommene Nahrungsmenge nicht kontrolliert wird, kann ein 4 kg schwere Katze leicht innerhalb von 9 bis 10 Wochen um 2 kg zunehmen. Diese Gewichtsänderung entspräche beim Menschen einer Zunahme von 60 auf 90 kg in weniger als 2 Monaten!

Das Risiko des Übergewichts bei einer kastrierten Katze ist um das 3,4-fache höher als bei unkastrierten Katzen.

Übergewicht erhöht die Wahrscheinlichkeit zahlreicher Krankheiten, die das Wohlbefinden Ihres Tieres einschränken und/oder seine Lebenserwartung verkürzen.

Ein übergewichtige Katze hat ein 4-fach höheres Risiko, an Diabeteas zu erkranken. Probleme des Bewegungsapparates treten mit 2,7-fach erhöhter Wahrscheinlichkeit auf. Auch Lebererkrankungen sowie die Bildung von Kristallen in den Harnwegen (Harnsteine) werden bei fettleibigen Katzen häufiger beobachtet.

Um Übergewicht nach der Kastration zu verhindern, bieten alle Futtermittelhersteller inzwischen ein fett- und energiearmes Futter bereit. Es verhindert das Übergewicht ohne hungern zu müssen.




Kastrierte Katzen und die Gefahr der Harnsteinbildung


Entgegen der gängigen Meinung kommen Harnsteine bei Katzen insgesamt nur selten vor. Die Bedingungen, die eine Bildung von Harnsteinen begünstigen, sind heute sehr gut erforscht: Mit Hilfe einer gesunden, ausgewogenen Ernährung kann man das Auftreten von Harnsteinen auch bei kastrierten Katzen reduzieren.

Die zwei häufigsten Harnsteintypen bei Katzen sind: Struvitsteine (Ammoniummagnesiumphosphat) und Oxalatsteine (Kalziumoxalat).

Die Bildung von Harnsteinen läßt sich über die Regulierung des Säuregehaltes des Harns auf dem Wege der Ernährung verhindern.

Abhängig vom Alter treten unterschiedliche Steine auf:

  • Jüngere Katzen (< 5 Jahre) sind vor allem von Struvitsteinen bedroht; harnansäuernde Nahrung verhindert ihre Entstehung.
  • Bei „reifen" Katzen (zwischen 6 und 9 Jahren) sinkt das Risiko der Struvitsteinbildung, dafür nimmt die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Oxalatsteinen, insbesondere bei angesäuertem Harn, zu. Um die Entstehung von Oxalatsteinen vorzubeugen, muß folglich eine übermäßige Harnansäuerung vermieden werden.
  • Bei älteren Katzen (>10 Jahre) ist nur die Bildung von Oxalatsteinen zu fürchten. Das Risiko ihrer Entstehung läßt sich jedoch auch hier begrenzen, indem man bei der Auswahl der Nahrung darauf achtet, daß der Harn - ph-Wert im neutralen Bereich gehalten wird.

Auch hier kann gesagt werden, das die Futtermittelhersteller entsprechende Futtermittel zur Verfügung stellen.




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Schluss mit der Lust?


" ......aber bei Kätzinnen heißt dieser Eingriff doch Sterilisation!"

So geht's schon los, wenn ich mehr oder weniger kritischen Fragen zu diesem Thema Rede und Antwort stehen muß. Seit Jahren berate ich bei Verhaltensproblemen der Katze, und so habe ich es doch auch schon mal mit sogenannten "Kastrationsgegnern" zu tun. Vorurteile, mangelnde Informationen oder Verunsicherung lassen so manchen Katzenhalter zögern, diesen wichtigen Schritt in Sachen "Familienplanung" zu tun. Hier nun die häufigsten Fragen und Mißverständnisse:

"Ich möchte meine Katze sterilisieren lassen!"

Würde der so angesprochene Tierarzt die Kätzin nun wirklich sterilisieren, hätte das fatale Folgen. Viele Tierärzte sind es wohl auch nach Jahren leid, dem Tierhalter den Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration zu erklären - wissen sie ja eh, was Herrchen und Frauchen wünschen, zudem klingt "Sterilisation" irgendwie nicht so hart und kommt uns dann auch leichter über die Lippen. Bei der Kastration entfernt der Tierarzt die Geschlechtsdrüsen der Tiere. Beim Kater die Hoden, bei der Kätzin die Eierstöcke. Unter Sterilisation versteht man nun nicht die Entfernung der Eierstöcke, sondern die Unterbindung der Eileiter. Ein solcher Eingriff würde zwar die Trächtigkeit und somit den Nachwuchs verhindern, nicht aber die Rolligkeit. Eine sterilisierte Kätzin würde in immer kürzeren Abständen rollig werden. Die Sterilisation steigert also das Sexualverhalten, die Kastration unterbindet es.

"Meine Kätzin wird nur in der Wohnung gehalten, warum dann kastrieren?"

Natürlich könnte man seine Katze vor potenten Katern abschirmen, allerdings mit den gleichen Folgen wie bei der Sterilisation. Auch diese Kätzin würde innerhalb kurzer Zeit unzählige Male rollig werden.

"Soll sie nicht wenigstens einmal Junge bekommen?"

Warum sie einmal die Erfahrung des Sexualverhaltens und der Jungenaufzucht machen lassen, wenn sie dann doch kastriert werden soll? Sind wir doch mal ehrlich: Ist es nicht eher der Mensch, der sich einen Wurf junger Katzen gönnen möchte?

"Werden Katzen durch die Kastration nicht dick?"

Kastrierte Katzen zeigen zwar häufig einen regeren Appetit als unkastrierte - was aber nicht psychische, sondern organische Gründe hat. Hier sollte der Katzenhalter die Futtermenge nicht der Freßlust seines Tiers, sondern dem Körperbau, Geschlecht etc. anpassen. Übergewicht bei Katzen ist fast immer auf falsche Ernährung und somit auf den Menschen zurückzuführen!

"Sind Kastraten nicht träge und faul?"

Kastrierte Tiere sind genauso tüchtige Mäusefänger wie unkastrierte. Da bei ihnen das Sexualverhalten Jungenaufzucht wegfällt, haben sie sogar mehr "Zeit" für Erkundungsgänge, Jagd und auch soziale Kontakte innerhalb ihrer Katzengruppe.

"Kann sich mein Kater dann überhaupt noch behaupten?"

Fremde Eindringlinge werden auch von Kastraten heftig und erfolgreich bekämpft. Überlegen ist meist die Partei, die sich näher an ihrem Zuhause befindet. Der kastrierte Kater ist nun aber nicht mehr gezwungen, sich während der Fortpflanzungszeit auf der Suche nach rolligen Kätzinnen auf wochenlange Wanderschaften zu begeben und dabei erbitterte Kämpfe auszufechten (Bißverletzungen - häufig Resultat solcher Katerkämpfe - können sich zu bösen Abszessen entwickeln). Außerdem darf der Streß, die Unfallgefahr etc. eines Streuners nicht unterschätzt werden. Rein statistisch gesehen haben kastrierte Kater drei Jahre länger zu leben als potente Männchen!

"Schluß mit der Lust?"

Selbst wenn wir unser Haustier als Mitglied der menschlichen Familie betrachten, das seine Rechte beanspruchen kann, sollte dazu klar sein:

Das Sexualverhalten von Tieren ist auf die erfolgreiche Fortpflanzung, also auf die Arterhaltung ausgerichtet und nicht auf das Vergnügen!



Wenn Sie weitere Fragen zur Kastration oder rund ums Katzenverhalten haben, rufen Sie mich gern an.

Susan Gonscherowski
Beratung bei Verhaltensproblemen der Katze
Tel.: 0 41 92 - 22 83

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